Akupunktur

Akupunktur ist eine in China vor über 2000 Jahren entwickelte Heilmethode, die sich mittlerweile auch in der westlichen Medizin etabliert hat. Es zeigen sich beachtliche Heilungserfolge, die teils sogar denen der Schulmedizin überlegen sind. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt die Akupunktur bei über 40 Krankheiten. Akupunktur ist ein bewährtes Therapieverfahren, das durch das Nadeln spezifischer Punkte Ihre körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert und so den Gesundungsprozess gezielt fördert.

Herr Dr. S. Piwecki und Frau Dr. J. Liebmann haben bei der anerkannten Gesellschaft Colleg Akupunktur und Naturheilkunde und bei Dr. Thomas Weiberlenn in Hannover ihre Akupunkturausbildung absolviert.

Bewährte Indikationen sind:

  • Rückenschmerzen, wie Bandscheibenschädigungen oder muskuläre Verspannungen wie Nackenverspannungen
  • Knieschmerzen bei Knorpelschädigung bei beginnender Arthrose
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Sogenannte „vegetativen Störungen“ wie Schwindel, Abgeschlagenheit, Schlafstörungen
  • Nikotinabhängigkeit
  • Geburtsvorbereitung
und bei vielen anderen Erkrankungen werden mit dieser jahrtausendealten Behandlungsmethode beeindruckende Erfolge erzielt.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Behandlung von chronischen Beschwerden bei Kniegelenksarthrose und chronischen Lendenwirbelsäulenbeschwerden, die über 6 Monate hinaus bestehen. Darüber hinaus bieten wir die Behandlung weiterer körperlicher und seelischer Beschwerden als individuelle Gesundheitsleistung an.

Wie wirkt Akupunktur?

An bestimmten Punkten des Körpers werden dünne Akupunkturnadeln platziert, wo sie etwa 20 bis 30 Minuten verbleiben und ihre heilsame Wirkung entfalten, während sich der Patient auf der Liege entspannt.

Die meisten Patienten empfinden die Akupunktur - nicht selten schon bei der ersten Behandlung - als wohltuend, entspannend und oft verblüffend schnell wirksam.

Westliche Wissenschaftler erforschen die Wirkung der Akupunktur intensiv und konnten in vielen Untersuchungen nachweisen, dass die chinesische Heilmethode bei einer Fülle von Erkrankungen hilft, oft gerade dann, wenn eine herkömmliche Behandlung erfolglos blieb. In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass das Nadeln bestimmter Akupunkturpunkte spezielle Wirkungen entfaltet, z. B. Linderung von Übelkeit und Erbrechen, Verminderung der Schmerzempfindlichkeit oder Förderung der Wehen.

Was genau bei einer Akupunktur im Körper abläuft, ist wissenschaftlich noch nicht restlos aufgeklärt. Dank moderner wissenschaftlicher Untersuchungsverfahren konnte die Akupunkturwirkung in den letzten Jahren aber viel besser erklärt werden.

Die heilende Wirkung kommt u. a. dadurch zustande, dass der stimulierende Reiz der Nadeln im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen auslöst, die oft auch als "Glückshormone" bezeichnet werden. Dazu gehören das Serotonin, körpereigene Morphine wie das Endorphin sowie die Enkephaline. Mit modernen Verfahren wie der funktionellen Kernspintomographie lässt sich die Wirkung der Körperakupunktur (oder der Laserakupunktur) auf den Stoffwechsel im Gehirn eindeutig nachweisen: In jenen Hirnbereichen, die mit den stimulierten Akupunkturpunkten in Verbindung stehen, zeigt sich eine stark erhöhte Aktivität.

Die weltweit größten Untersuchungen, die ART- und GERAC-Studie mit mehr als 250.000 Patienten wurden in Deutschland durchgeführt. Sie ergaben, dass Akupunktur bei chronischen Kopf-, Rücken- und Gelenkschmerzen (z. B. infolge einer Arthrose) in drei von vier Fällen zu einer deutlichen und lang anhaltenden Schmerzlinderung führt. Die Studien weisen darauf hin, dass Akupunktur bei diesen Beschwerden genauso gut oder sogar besser wirkt als herkömmliche Therapien (Medikamente, Krankengymnastik oder Massagen).

Die Universitätsklinik Mannheim hat durch Studien belegt, dass Schwangere, die ab der 36. Woche akupunktiert werden, weniger Schmerzen bei der Geburt haben und die Geburt weniger lange dauert.

(Quelle: Dt. Ärztegesellschaft für Akupunktur – DÄGFA)